Nahrungsmittelaufbewahrung

„Pass auf, sonst läuft das Essen weg!“ – dieser Spruch könnte in Kamerun erfunden worden sein.

Wir haben in der Zeit hier viel gelernt bezüglich Essensaufbewahrung. Ein Kühlschrank zum Beispiel, ist für Kameruner Luxus und für uns hier ein unglaublicher Gewinn an Lebensqualität. In den Kühlschrank hinein schaffen es weder Ameisen noch Krabbeltiere, auch keine Mäuse oder Ratten.

Mit den Ratten bleibt es ein ewiger Kampf. Aktuell bewohnen derer zwei unsere Vorratskammer, leider schmeckt beiden das „Spezialfutter“, das wir extra für sie reichhaltig auftischen (Gift) nicht.

Die Ameisen kommen unverzüglich, wenn es irgendwie nach Zucker riecht. Nun uns wurde gelehrt, Brot muss auf einem Wasserbad gelagert werden. Allerdings lockt nur die kleinste Wandberührung innert Minuten Massen an Ameisen an. Arbeitsflächen werden nach Gebrauch unverzüglich gereinigt, Nahrungsmittel wenn immer möglich gut verschlossen. Bei der Lagerung heisst es, so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Nur ist dies ziemlich schwer, da mann nie weiss, wann und wo man wieder zum Einkaufen kommt. Und die nächste Frage ist dann immer, ist der gewünschte Artikel im Geschäft überhaupt verfügbar.

Man braucht hier tatsächlich einen gewissen Plan, wenn man verhindern will, dass dem Essen Beine wachsen…



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